Haus & Garten – Pflanzenstärkungsmittel von Spinnrad®

Wenn die ersten Sonnenstrahlen sanft auf Schneeglöckchen und Krokusse fallen, morgens ein fröhliches Vogelgezwitscher ertönt und die Zweige zarte Knospen tragen, ja, dann wissen wir, es ist Frühling!

Mit dem Frühlingsbeginn blühen nicht nur unsere geliebten Gartenpflanzen auf, sondern leider auch die Lebenszeit vieler ungeliebter Gäste. Blattläuse, Ameisen, Wühlmäuse oder Maulwürfe, Moos, Unkraut und Mehltau bedrohen unser Märchen vom wunderschönen Garten.

Es gilt, die kleinen Störenfriede aus dem Reich unserer Pflanzen zu verdrängen, jedoch ohne dabei unseren Schützlingen zu schaden. Dies ist leichter gesagt als getan, da viele Schädlingsbekämpfungsmittel aggressive Wirkstoffe enthalten, die auch den Pflanzen zu schaffen machen.

Daher haben wir von Spinnrad® eine Reihe von verschiedenen Pflanzenschutz- und Pflanzenstärkungsmitteln entwickelt, die effektiv und schonend zugleich sind. Wir setzen auf die Kräfte aus der Natur für die Natur! Im Mittelpunkt unserer Produktreihe für den Garten steht deshalb der Niembaum, dessen Stärken sich  im Bereich der Pflanzenpflege zeigen.

Entdecken auch Sie die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Kräfte des faszinierenden Niembaums und lassen Sie Ihren Traum vom perfekten Märchengarten Realität werden! Wir wünschen Ihnen viel Spaß in Ihrem gesunden Zuhause.

Der Niembaum

Der Niembaum

Der Niembaum stammt ursprünglich aus Indien und den umliegenden Nachbarstaaten. Seine heilenden Kräfte werden seit vielen Jahrhunderten von der einheimischen Bevölkerung geschätzt.

In der Tat ist bislang keine andere Pflanze bekannt, die so viele nutzbringende Stoffe produziert wie der Niembaum. Sein Holz, die Rinde, Äste, Blätter und Samen besitzen einzigartige, wertvolle Inhaltsstoffe.

Eine weitere Besonderheit des Niembaums ist sein Hauptwirkstoff „Azadirachtin“. Viele Arten von Pflanzenschädlingen werden durch diesen Wirkstoff abgewehrt. Dabei kommen die Nützlinge wie Marienkäfer oder Bienen jedoch nicht zu Schaden.

Nehmen die Schädlinge die Niemwirkstoffe auf, fressen sie nicht mehr, paaren sich nicht mehr und legen keine Eier mehr. Daher sind die Parasiten noch kurze Zeit nach der Niembehandlung auf den Pflanzen sichtbar, richten aber keinen Schaden mehr an und dienen den Nützlingen noch als Nahrung, ohne dass diese durch den Verzehr gefährdet werden.

Nach ungefähr 1-3 Wochen sind die Schädlinge schließlich verschwunden und die Pflanze ist von dem Befall geheilt. Mit Niem behandelte Beete wehren sogar die vom Hobbygärtner so gefürchteten Schnecken ab.

Echte Mehltaupilze und Sternrußtau bei Rosen können ebenfalls mit Niempräparaten bekämpft werden. Die Wirkstoffe des Niembaums sind ungiftig für Menschen, Haustiere und Pflanzen.

Optimale Pflanzenpflege

Optimale Pflanzenpflege

Dem nachfolgenden Diagramm können Sie entnehmen, über welche Funktionen die entsprechenden Produkte verfügen:

Pflanzenstärkungsmittel

Pflanzenstärkungsmittel

niemoel

Niemöl

Niemöl ist ein hochwertiges Pflanzenöl, das aus den Samen des Niembaums gewonnen wird. Durch das schonende Kaltpressverfahren bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.

Die Verwendung von Niemöl hat sich neben der Kosmetik und Tierpflege auch hervorragend im Haushalt und Garten bewährt. Es ist unentbehrlich für den biologischen Pflanzenschutz im Obst-, Gemüse- und Weinanbau sowie in der Pflanzenpflege.

Mit Niemöl behandelte Pflanzen und Blätter werden schonend von Insektenbefall wie etwa durch Blattminierer, Flöhe, Käferlaven, Läuse, Raupen, Stechmücken, Wanzen, Zecken und Zikaden geheilt.

Niemöl findet auch in verschiedenen Kosmetikprodukten wie Shampoos, Cremes oder Repellents Verwendung. Der natürliche Eigengeruch des Niemöls kann durch die Zugabe von ätherischen Ölen überdeckt werden.

Die Anwendung von Niemöl zur Behandlung von Haus- und Gartenpflanzen ist sehr einfach: Um es als Spritzmittel zu verwenden, wird das Niemöl mit Rimulgan vermischt und schließlich mit Wasser verdünnt. Die Pflanzen werden tropfnass besprüht unter besonderer Berücksichtigung der Stellen, an denen sich die Schädlinge befinden (oftmals an den Blattunterseiten).

Im Freien oder im Gewächshaus sollte in der Hauptvegetationsperiode alle 2 bis 6 Wochen je nach Schädlingsbefall oder Gefährdung gespritzt werden. Wartezeiten sind nicht notwendig und Nützlinge werden geschont.

Bei der Zugabe von Lebermoosextrakt werden zusätzlich Krankheitserreger wie Pilze mitbehandelt.

Rimulgan

rimulganRimulgan ist ein Emulgator aus Rizinusöl für die Herstellung von Emulsionen aus natürlichen Ölen und Wasser.

Mit Niemöl und Wasser vermischt können Spritzemulsionen für den Garten hergestellt werden. Rimulgan ist nützlingsschonend und nicht bienengefährlich.

Für eine gute Emulsion werden 4 Teile Niemöl mit 1 Teil Rimulgan vermischt.

niemoel-rimulganNiemöl mit Rimulgan

Fertigmischung für den sofortigen Gebrauch.

Vermischen Sie zwischen 0,5 und 1% (5-10 ml pro Liter) der Niemöl-Rimulgan-Mischung mit Wasser und besprühen Sie damit die Pflanzen.

Die meisten hartblättrigen Pflanzen können gut eine 1%ige Konzentration vertragen, während viele weichblättrige Pflanzen wie Gurken oder aber auch Birnen nur mit einer 0,5%igen Lösung behandelt werden sollten.

Die Behandlung ist im Abstand von 10 Tagen zu wiederholen.

Während der Hauptgefährdungszeit ist es sinnvoll alle 6-8 Wochen die Pflanzen zur Vorbeugung zu besprühen.

Niemsamen gemahlen

niemsamen-gemahlenNiemsamen können zur Herstellung von Wasserextrakten verwendet werden oder als Streupulver gegen Schadinsekten im Garten – ob an Blumen, Sträuchern oder Gemüse, und bei Haustieren – eingesetzt werden. Auch gegen Gartengras- oder Herbstgrasmilben im Rasen hilft der wässrige Niemextrakt durch Gießen oder Besprühen.

Es können Blattläuse verschiedenster Art, aber auch Dickmaulrüssler oder gefräßige Schmetterlingsraupen, wie z.B. die Raupe vom Kohlweissling, Apfel- oder Pflaumenwickler- larven und Spinnenmilben damit wirksam bekämpft werden.

Auch gegen Gartengras- oder Herbstmilben im Rasen, die an Grashalmen lauern um uns anzuspringen und zu stechen, findet der wässrige Niemextrakt durch gießen oder besprühen.

Anwendung:

50 g (ca. 8 gehäufte Esslöffel) gemahlene Samen in 1 Liter Wasser mindestens 3 Stunden oder idealerweise über Nacht einweichen lassen, durchsieben und die Pflanzen mit dem so gewonnenen Extrakt tropfnass besprühen.

Dabei vor allem die Stellen mit den meisten Schädlingen, oftmals an den Blattunterseiten, intensiv behandeln. Im Freien oder im Gewächshaus sollte in der Hauptvegetationsperiode alle 2 bis 6 Wochen je nach Schädlingsbefall oder Gefährdung gespritzt werden.

Es sind keine Wartezeiten notwendig, da den behandelten Pflanzen und den Nützlingen nicht geschadet wird. Durch Zugabe von 5 ml Lebermoosextrakt werden zusätzlich Pilzerkrankungen behandelt bzw. vorgebeugt.

Niempresskuchen

niempresskuchenDer Niempresskuchen besteht aus geschälten und entölten Niemsamen und verfügt über eine vielseitige Wirkungsweise. Beim Neu- und Umpflanzen von Blumen und Pflanzen im Garten und auf dem Balkon kann der Niempresskuchen in den Boden eingearbeitet oder mit Erde vermischt werden.

Auch bei dem Umtopfen von Wohnungspflanzen ist es ratsam etwas Niempresskuchen der Pflanzenerde beizumengen. Als Bodenzusatz entfaltet der Niempresskuchen folgende Wirkungen:

Das Bodenleben wird harmonisiert und die Nährstoff Verfügbarkeit der Pflanzen wird verbessert. Bodenschädlingen wird auf natürliche Weise entgegengewirkt. Einem erneuten Befall wird vorgebeugt, da die Böden von den Insekten nicht mehr als Eiablage genutzt werden. Auch Nermatoden können mit Niempresskuchen deutlich reduziert werden. Darüber hinaus werden konzentrierte Stickstoffdünger (z.B. Harnstoffdünger oder Gülle) durch den Niempresskuchen im Boden besser verwertet.

Er verhindert dabei auf natürliche Weise die Stickstoffverluste und sorgt für eine gleichmäßige Nitrat-Stickstoff –Verfügung der Pflanzen. Zudem enthält der Niempresskuchen selbst alle wichtigen Nährstoffe für eine optimale Nährstoffversorgung der Pflanzen.

Besonders effizient ist die Ausbringung bei Neusaaten, da Keimlinge und junge Pflanzen viele der Niemwirkstoffe über die Wurzeln aufnehmen können. Somit sind sie gut versorgt für die ersten Lebenswochen und gerüstet gegen Schädlinge.

Anwendung:

Zweimal im Jahr, am Besten im Frühjahr und im Herbst, die Pflanzen mit Niempresskuchen versorgen. Kleinen Pflanzen reicht ein Teelöffel, bei größeren nimmt man 2-3 Teelöffel voll. Bei Aussaaten und Keimlingen werden 10 g pro Kilo Erde und bei Altpflanzen bis zu 50 g pro Kilo Erde verwendet. Idealerweise wird der Niempresskuchen gut mit der Erde vermischt, andernfalls oberflächlich in den Boden eingearbeitet.

Anschließend gut Angießen. Aus dem Niempresskuchen kann auch ein einfaches Wasserextrakt hergestellt werden, welches zum Besprühen oder Begießen der Pflanzen dient.

Für das Extrakt werden 30g je Liter Wasser angesetzt und für mindestens 3 Stunden eingeweicht.

Humeen-Niem-Dünger

humeen-duengerDieser organische Dünger enthält eine Mischung aus Niemsamen und Niempresskuchen und wirkt sich somit besonders positiv auf die Pflanzenerde aus. Die Inhaltstoffe des Humeen-Niem-Düngers werden über den Boden und die Blätter aufgenommen und mit dem Saftstrom verteilt, sodass sie in der gesamten Pflanze ihre Wirkung entfalten können.

Neben allen wichtigen Hauptnährstoff en zusammen mit Kalzium und Magnesium enthält der Humeen-Niem-Dünger wertvolle bioaktive Substanzen. Durch diese einzigartigen Substanzen schützt sich der Niembaum vor Fadenwürmern, Heuschrecken, Milben, Schnecken, Viren und Pilzen.

Anwendung:

– pro Liter Pflanzenerde mischen Sie 30 g Dünger unter

– Jungpflanzen bekommen 5 g pro Pflanze

– ins Gießwasser 30 g pro Liter Wasser geben – den Sud anschließend auf der Erde zwischen den Pflanzen verteilen. Durch eine regelmäßige Anwendung wird die Dünger-Langzeitwirkung verstärkt, da eine schubartige Freisetzung der Nährstoffe erfolgt und somit der Verlust des Hauptnährstoffes Stickstoff minimiert wird.

Niemblätter

niemblaetter-gemahlenDie indische Landbevölkerung nutzt die Blätter des Niembaums auf vielfältige Weise. Unter anderem für die Schädlingsbekämpfung und -abwehr an Pflanzen, Menschen und Tieren und in den Vorratslagern. Niemblätter bilden somit eine ausgezeichnete Basis für Tinkturen und Aufgüsse. Zudem sind sie ein wertvoller Zusatz bei der Herstellung von Kosmetik- und Körperpflegeprodukten wie Seifen, Shampoos, Körperlotionen oder Zahnpflegemitteln.

Im Bereich Haus und Garten kann eine Niemblättertinktur als Sprühlösung angewendet werden (4 ml Tinktur auf 1 Liter Wasser).

Herstellung einer vielseitigen Niembaumblätter-Tinktur:

– 25 g getrocknete Niemblätter

– 100 ml Alkohol 70%ig oder 75 g kosmetisches Basiswasser und 25 g destilliertes Wasser

Die Niemblätter werden zerstoßen oder zermahlen und mit dem Alkohol übergossen. Dieser Ansatz sollte abgedeckt über einen Zeitraum von einem Tag bis zu einer Woche ziehen. Anschließend werden die Blätter durch ein feines Teesieb oder einen feinen Damenstrumpf abfiltriert. Die so gewonnene Niemblättertinktur hat eine tiefgrüne Farbe und ist mehrere Wochen haltbar.

Niemblätter-Tinktur

niemblaettertinkturGetrocknete Niembaumblätter aus Wildsammlung werden mit 70%igen Ethanol angesetzt, um diese vielseitig einsetzbare Niemblätter-Tinktur herzustellen. Sie ist geeignet für äußerliche Anwendungen sowie als Zusatz bei der Herstellung von Kosmetik- und Haushaltsprodukten.

Niem - Netzcoins

Niem – Netzcoins

Niem-Netzcoins sind ergiebige Pflanzensubstrate, die ideal für die Keimung von Saatgut oder für die Stecklingsvermehrung sind. Sie lockern den Boden, reichern ihn organisch an und speichern sehr gut Wasser. Der Niempresskuchen in den Netzcoins sorgt für eine ausgewogene Nährstoffversorgung und hat eine harmonisierende Wirkung auf die Bodenorganismen.

Zudem fördert er die Wurzelbildung und kräftigt die Pflanze in ihren ersten Lebenswochen. Die meisten Keimlinge sind in dieser Zeit in der Lage die wertvollen Niemwirkstoffe aktiv aufzunehmen und sich so vor Schädlingen zu schützen.

Anwendung:

Der Samen oder der Steckling wird in die vorgefertigte Kuhle in dem Niem Netz-Coin gegeben. Dieser wird anschließend in einem geeigneten Pflanzgefäß angegossen.

Bei Wasserzugabe quillt der Niem-Netzcoin um sein 9-faches Volumen auf und schaff t dadurch optimale Bedingungen für eine gute Keimung und ein gutes Wurzelwachstum.

niem-netzcoins

Lebermoos Extrakt

Lebermoos Extrakt

lebermoos-extrakt

Moose sind wahre Überlebenskünstler: Im Laufe ihrer Evolution haben sie bestimmte Inhaltsstoff e entwickelt, die sie vor Pilzen, Bakterien und Fressfeinden schützen.

Diese Wirkung der Moose war bereits Naturvölkern wie den Indianern Nordamerikas und den neuseeländischen Maoris bekannt. Sie verwendeten Moose zur Wundversorgung und zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten. Auch in der chinesischen Volksmedizin wurden Moose eingesetzt.

Beim Lebermoosextrakt handelt es sich um ein Naturprodukt, welches schnell biologisch abbaubar ist. Im Gegensatz zu Pilzbekämpfungsmitteln wie Kupferbrühe bleiben keine Rückstände im Boden. Zudem kann das Lebermoosextrakt gegen verschiedene Erreger eingesetzt werden, während die meisten chemischen Pilzbekämpfungsmittel nur gegen jeweils einen Bestimmten wirken.

So hilft das Lebermoosextrakt bei Pflanzenkrankheiten wie echtem und falschen Mehltau an Obst, Gemüse und Zierpflanzen; gegen Grauschimmelfäule an Erdbeeren, Weinreben, Paprika, Salat, Tomaten und Blumen; bei Rostkrankheiten an Rosen, Obstgehölzen und Zierpflanzen; gegen Sternrußtau an Rosen und Schorfkrankheiten an Apfel- und Birnbäumen; gegen die Kräuselkrankheit an Pfirsichbäumen und gegen die Weiß- und Rotfleckenkrankheit bei Erdbeeren.

Außerdem können Pilzerkrankungen und Bakteriosen unterschiedlichster Art behandelt werden. Das Lebermoosextrakt verhindert, dass sich Pilzsporen oder Bakterien weiter vermehren.

Auch Salatschnecken werden durch das Lebermoosextrakt verdrängt. Im häuslichen Bereich kann Lebermoosextrakt als Kosmetikrohstoff, zur Tierpflege und als Zusatz in Reinigungsmitteln, Farben und Bindemitteln verwendet werden. Für die Herstellung von Lebermoosextrakt wird das Pflanzenmaterial aus der Natur entnommen, ohne jedoch den Bestand zu gefährden.

Die Wirkstoffe des Lebermoosextraktes sind in 70% Alkohol gelöst. Das Institut für Mikrobiologie an der Universität Bonn testet laufend die Wirkungsweise des Extraktes.

Lebermoosextrakt Anwendung:

Pflanzen:Zur Behandlung an Pilzen erkrankter Pflanzen werden 5 ml Lebermoosextrakt pro 1 Liter Wasser angesetzt. Die betroffenen Pflanzen sollten alle 10-14 Tage tropfnass besprüht werden. Zum Schutz der Pflanzen vor Pilzbefall und anderen Krankheiten wird das Lebermoosextrakt im Verhältnis 1:200 (0,5%) in Wasser gelöst.

Es empfiehlt sich die Pflanzen vorbeugend zu behandeln, da Pilzsporen und Bakteriosen am Keimen gehindert werden. An bereits befallenen Pflanzen ist die Stärkung nur noch halb so hoch.

Gegen Schneckenbefall hilft das in 70 % Alkohol gelöste Lebermoos besonders gut, da alles was mit dem Lebermoos gegossen oder besprüht wurde für die Nacktschnecken ungenießbar ist. Finden die Schädlinge in einem Garten keine geeignete Nahrung, vermehren Sie sich nicht und wandern zum Nachbarn ab. Verrühren Sie 5 ml Lebermoos in einem Liter Wasser. Sprühen Sie damit am Abend die Pflanzen tropfnass ein.

Grundsätzlich sollte nicht bei Regenwetter gespritzt werden, da das Spritzmittel sonst wieder abgewaschen wird. Während Regenperioden ist daher entsprechend häufiger zu spritzen. Das Spritzen von Zierpflanzen und oberirdischen Teilen von Wurzel- oder Knollengemüse mit Lebermoosextrakt ist völlig unbedenklich.

Obstpflanzen, deren Früchte roh verzehrt werden (z.B. Erdbeeren) sollten vor dem Verzehr gewaschen werden.

Das Lebermoosextrakt kann mit einem formulierten Pflanzenöl (z.B. Niemöl plus Emulgator) angewendet werden. Dadurch ist die Haftung und Benetzung an den Pflanzen erhöht und die Wirkung dementsprechend effektiver.

Kosmetikrohstoff:Lebermoosextrakt ist zur äußerlichen Anwendung geeignet. Es kann pur auf betroffene Hautstellen und Nägel getupft werden oder z.B. zur Herstellung von Fußbädern (20 ml Lebermoosextrakt je 5 l Wasser) genutzt werden.

Haushalt: Als Zusatz zu Reinigungsmitteln, Farben oder Bindemitteln. Gegen Schimmelpilze an Wänden, Hölzern und Gebrauchsgegenständen werden 10 ml Lebermoosextrakt plus Reinigungsmittel pro 10 l Wischwasser zugesetzt. Zum Imprägnieren von Dämmstoffen und Textilien zum Schutz vor Mikropilzen werden 10 ml Lebermoosextrakt pro m² behandelte Fläche verwendet.

Tierpflege: Für die äußerliche Anwendung bei Tieren werden 10-20 ml Lebermoosextrakt mit 100 ml Wasser verdünnt und an Fell, Haut oder Horn aufgesprüht bzw. aufgetupft. Die Behandlung sollte 2-3-mal wöchentlich erfolgen.

mooslandschaft

Kokosfaser Brikett

Kokosfaser Brikett

Eine hervorragende Alternative zu Torf: Kokosfaser

Für die Torfgewinnung werden wichtige Feuchtgebiete und Moorlandschaften geplündert. Dadurch gefährden wir besondere Ökosysteme, welche sich in tausenden von Jahren entwickelt haben.

Kokosfaser hat fast identische Eigenschaften wie Torf, mit einem zusätzlichen Vorteil: Er lässt sich um ein vielfaches angenehmer verarbeiten. Kokosfaser besteht aus getrockneten, zusammengepressten Feinfasern der Kokosnuss, ohne weitere Zusätze.

Mit diesem Produkt schützen wir unsere Moore und Feuchtgebiete und fördern gleichzeitig den Aufbau einer sozialen Infrastruktur im Ursprungsland.

Kokosfaser ist hervorragend zur Anzucht junger Pflanzen geeignet. Normale Blumenerde enthält zu viele Düngesalze. Dies führt dazu, dass die Samen darin teilweise verfaulen oder gekeimte Pfl änzchen eingehen, da die Düngesalze ihre feinen Wurzeln auslaugen.

Anwendung:

Geben Sie ca. 4 Liter Wasser zusammen mit einem Kokosfaserbrikett in einen Eimer und lassen Sie das Brikett quellen. Verkneten Sie die Masse anschließend mit den Händen. Als Ergebnis erhalten Sie 8 bis 9 Liter bestes Pflanzensubstrat.

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Kleine Helfer im Haushalt

Kleine Helfer im Haushalt

mottenfalleLebensmittel- & Kleidermottenfalle Biolock

Zu den wichtigsten Schädlingsarten im Hausbereich zählen Lebensmittelmotten, Kleidermotten und Küchenschaben.

Die eingeschleppten bzw. aktiv zugewanderten Schädlinge beginnen im Regelfall rasch mit der Eiablage, der nach kurzer Zeit der Larvenschlupf folgt. Die Larvenstadien der genannten Schädlingsarten sind besonders gefräßig und verursachen neben Fraßschäden, durch Gespinst- und Kotrückstände eine Verunreinigung der Materialien. Die Gegenstände müssen in der Regel vor einer weiteren Vermehrung der Schädlinge gesäubert oder gänzlich entsorgt werden.

Biolock®-Klebefallen locken vorhandene Schädlinge mit Hilfe eines spezifischen Lockstoffes zielsicher auf die Klebefläche, von der es kein Entkommen mehr gibt. Dadurch unterbleibt die Paarung der Insekten und somit die Produktion von Nachkommenschaft.

Biolock-Klebefallen sind erhältlich als Lebensmittel- und Kleidermottenfallen Mottenbox gegen Kleidermotten.

Die Mottlock®-Mottenbox enthält das Sexualhormon Pheromon. Das Pheromon entweicht, verteilt sich in der Umgebung und lockt paarungswillige Mottenmännchen an, die dann unweigerlich auf der Klebefläche haften bleiben.

Dadurch kann die Vermehrung der Kleidermotten eingedämmt werden. Die Anzahl der gefangenen Motten gibt Ihnen Auskunft über die Stärke des Befalls.

Frucht- und Essigfliegenfalle

frucht-und-essigfliegenfalleDie Biolock®-Frucht- und Essigfliegenfalle ist mit einer speziell entwickelten, hoch attraktiven Naturköderflüssigkeit versehen.

Der eigens für den Massenfang entwickelte Kleinfallenkörper funktioniert nach dem Reusenprinzip und ist mit einem transparenten Boden versehen, der die Kontrolle der Fangergebnisse ermöglicht.

Die Köderflüssigkeit ist für 4-6 Wochen wirksam und kann bis zu 1500 Fliegen fangen. Überall dort, wo hygienisch bedenkliche Frucht- und Essigfliegen in großer Zahl auftreten und lästig werden, schafft diese Falle Abhilfe.

Durch das schlichte und unauffällige Design des Fallenkörpers kann diese Falle auch in unmittelbarer Nähe der Frischwaren aufgestellt werden und ist daher auch für Obststände und Gaststätten gut geeignet.

insektenhelfer
Insektenpulver

Insektenpulver mit Kieselgur ist ein natürliches pflanzlich-mineralisches Haushalts-Insektenpulver. Es wirkt durch Kontakt rein physikalisch, indem es die Insektenhaut perforiert und die Haushaltsschädlinge austrocknet. Diese Wirkung ist durch die bizarre Kristallstruktur von Diatomeen gegeben, die in hohem Masse Flüssigkeiten und Wachse aufzusaugen vermag. Insekten wie Ameisen, Silberfischchen, Asseln oder Schaben trocknen aus und sterben sobald sie mit dem feinen Pulver in Berührung kommen.

Das Insektenpulver mit Kieselgur besteht zu 75% aus fein gemahlener Diatomeenerde, auch Kieselgur genannt, und 25% Niem-Presskuchen. Es ist ein natürlich vorkommendes Mineral, das aus den mikroskopisch kleinen Schalen abgestorbener Kieselalgen gewonnen wird. Der Niem-Presskuchen wird aus den getrockneten Samen des indischen Niembaums (Azadirachta indica A. Juss.) gewonnen und dient als Nähr- und Duftstoff.

Das Pulver kann sparsam angewandt werden. Mit der feinen Spritztülle wird das Pulver direkt in die Brutstätten der Schädlinge gestreut, oder in Ritzen und Fugen von Böden oder Mauerwerk gesprüht. Die Anwendung kann öfter wiederholt werden. Das Pulver wird unwirksam wenn es feucht oder nass wird.

Es kann auch bei Haustieren oder deren Aufenthaltsplätze zur Abwehr von Flöhen oder anderen Parasiten angewandt werden.

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