ZIMTPRODUKTE von SPINNRAD®

Die Vorzüge von Zimt Zehentrennern*, Latschen und Sohlen liegen auf der Hand. Zimt sorgt seit jeher für ein angenehmes Fußklima, wirkt antibakteriell, fungizid und hat feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften. Im Sommer wirkt der Zimt kühlend. Die Zimtsohlen spenden Wärme im Winter. Das durch Feuchtigkeit und Wärme aktivierte ätherische Öl des Zimtes reguliert auf sanfte, natürliche Weise die Temperatur am Fuß. Zusätzlich entwickelt sich ein angenehmer Geruch. Unsere Zehentrenner und Latschen sind für einen ganzjährigen Tragekomfort bestens geeignet, denn mit unseren Zimt-Modellen machen Sie jeden Trend mit. Achten Sie beim Kauf auf das Spinnrad® Siegel auf den Verpackungen– denn nur wo Spinnrad® drauf steht, ist auch Spinnrad® drin. ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST!

Modische Zehentrenner

Unsere modischen Zehentrenner aus Perlen-, geflochtenen oder verzierten Bändern setzen Ihren Fuß auf einzartige Weise in Szene

Glanzstücke für Sie

Mit Satinbändern oder mit edlen Stickereien und kleinen Perlen – Mit diesen Zehentrennern ziehen Sie sicher jeden Blick auf sich.

Klassiker für Sie & Ihn

Ein etwas breiterer Riemen oder ein Kreuzriemen auf dem Fußrücken bieten Frauen und Männern optimalen Halt und Komfort.

Zehentrenner Uni

Stil & Komfort in schlichten Farben. Mit breiterem Riemen und Mittelsteg sowohl für Herren- als auch für Damenfüße geeignet.

Unsere Zimtlatschen

Offene und geschlossene Zimtlatschen begleiten Sie auch durch die kalte Jahreszeit. Die feinen Baumwollbezüge passen sich Ihren Füßen an und verleihen einen angenehmen Tragekomfort.

Unsere Zimtsohlen

Passend für jede Jahreszeit und jeden Schuh oder Stiefel. Ob beim Sport oder Spazierengehen, Zimtsohlen dürfen nicht fehlen.

GEWINNUNG & HEILKRAFT VON ZIMT

Sri Lanka ist die Heimat des Zimtbaumes. Als immergrüner Baum mit einer rötlichen Rinde wächst er bis zu 12 m hoch. Der Austrieb ist rötlich und duftet intensiv nach Zimtöl.

Zur Gewinnung von Zimt, werden die zarten inneren Rindenschichten genutzt. Hierzu werden 2-jährige Bäumchen durch einen Längs- und Rundschnitt entrindet. Ein Rindenstück ist etwa ein Meter lang. Man lässt diese über Nacht, eingeschlagen in Matten, fermentieren. Am folgenden Tag werden die äußeren Rindenschichten vorsichtig entfernt, um an die inneren Schichten zu gelangen. Diese enthalten den stärksten Zimtgehalt. Die sogenannte Kaneel rollt sich von 2 Seiten ein. Für den Trocknungsprozess werden bis zu 10 Kaneele zusammengeschoben.

Zu Beginn erfolgt der Trocknungsprozess im Schatten, dann in der Sonne. Dadurch entsteht die charakteristische rotbraune Farbe. Geschnitten oder gemahlen erfolgt die Verwendung von Zimt als Gewürz in Speisen oder Getränken.

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HEILKRAFT DES ZIMTES

Die Aussagen um die Heilkraft des Gewürzes Zimt sind vielfältig und weitreichend.

So schrieb Hildegard von Bingen (1098 – 1179) als Äbtissin dem Zimt starke und wärmende Eigenschaften zu: „Wer ihn oft isst, bei dem werden die Fehlsäfte gemindert und die Heilsäfte werden herbeigeführt. Wer von Gicht oder Malaria befallen ist, solle mehrmals täglich warmen Zimtwein, hergestellt aus den Blättern und Holz des Baumes, trinken.“

ZIMT ALS HAUSMITTEL

Überlieferten Erzählungen zur Folge gilt Zimt als Heilmittel bei Magen- und Darmproblemen, wie z.B. bei Völlegefühl. Schon Hippokrates empfahl die regelmäßige Einnahme von Zimt als Magentonikum. Außerdem soll Zimt als Zimttee bei Husten, Halsschmerzen und Entzündungen oder bei Pilzen auf der Haut antibiotisch und antibakteriell wirken.

Auch bei Frauenleiden wurde Zimt seit dem Mittelalter angewandt. In der heutigen Zeit verwendet man hierfür eine kräftige Prise auf den „Coffee to go“ oder als Zugabe auf den Joghurt. Des Weiteren wird Zimt in der Naturheilkunde als Blutzucker und Fettwerte senkendes Mittel angewendet.

In der traditionellen chinesischen Medizin und bei ayurvedischen Behandlungen ist Zimt ein fester Bestandteil zur Linderung von Verspannungen, Erkältungskrankheiten, Magen- und Darmproblemen, Appetitlosigkeit und Fieber.

ALS ZIMT GESCHICHTE SCHRIEB

Die Anfänge des Zimthandels werden China bereits im 3. Jahrtausend vor Christus zugeschrieben. Über Seiden und Gewürzstraßen Innerasiens wurde er in den Nahen Osten bis in das Zweistromland exportiert. Babylon galt um 2.500 v.Chr. als wichtigster Umschlagplatz für Zimt.

In der Antike und dem alten Rom wurde Zimt überwiegend als Weingewürz genutzt. Den Abnehmern selbst wurde die Herkunft des Zimtes verschwiegen und Sagen von Zimtvögeln erzählt. Um 450 v.Chr. wurde erzählt, Zimt wachse auf den Gründen von Seen. Jedoch klärt Plinius (verstorben 79 n.Chr.) die Sagen auf. Phönizier waren nur Zwischenhändler des Zimtes und der Erwerb wurde über abenteuerlustige, asiatische Kaufleute abgewickelt.

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Im Mittelalter gerieten das Wissen und die Herkunft von Zimt in Vergessenheit. Die Faszination des

Gewürzes blieb bestehen. Zimt war für den Großteil der Bevölkerung unbezahlbar und nur zahlungskräftigen Machthabern vorbehalten, denn der Weg von der Ernte über Zwischenhändler hin zu den Reichen war lang. Als Erstes profitierten die Araber vom Zimt, dort lag im Mittelalter das Handelsmonopol für Gewürze. Diese waren die einzigen, die Handelsverbindungen in fernöstliche Gewürzländer unterhielten.

So wanderte der Zimt von China, Indien oder Ceylon nach Syrien und Ägypten via Schiff über den indischen Ozean. Von dort begann der Handel nach Europa, zuerst Venedig, dann Holland. Auf diesem langen Weg ist die Zimtstange fast mit jedem Kilometer teurer geworden. In Italien angekommen, wurden die Alpen zum Hindernis. Erst dann hielt er Einzug in das mitteleuropäische Bürgertum. Als Statussymbol und als gelobtes Medikament wurde er durch die berühmte Fugger-Familie in Augsburg über die Alpen transportiert. Mitte des 15. Jahrhunderts führten Zollabgaben auf Gewürze dazu, dass Zimt und Pfeffer unbezahlbar wurden.

Doch keiner wollte auf dieses paradiesische Gewürz verzichten. In der Neuzeit begannen die europäischen Staaten und ihre Könige und andere Mächtige nach Auswegen zu suchen. Zimt sollte, wie andere Gewürze auch, erhältlich und bezahlbar sein und dennoch hohe Gewinnmargen einbringen. Die Suche nach der Herkunft des Zimtes begann erneut. Die Suche des Seeweges nach Indien begann. Am 08. Juli 1497 sticht der Portugiese Vasco da Gama von Lissabon in See und findet den von Christus Kolumbus gesuchten Seeweg nach Indien. Er bringt als Erster ganze Schiffsladungen direkt nach Europa. Portugal diktierte seitdem die Preise und Abgabemengen. 1594 verlor Portugal sein Monopol an Holland.

Das Wissen um die Geschichte von Zimt inspiriert seit jeher zur vielfältigen Verwendung. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Zimtprodukte wie Zimtsohlen, Zimt Zehentrenner und Zimtlatschen, die bis heute zu unseren beliebtesten Spinnrad® Produkten gehören.

Hinweis für Schwangere

Während der Schwangerschaft sollten kein Zimt und Zimtprodukte eingenommen oder verwendet werden. Zimt in großen Mengen kann die Gebärmutter stimulieren. Das ätherische Öl Zimt sollte ganz gemieden werden. Auch Allergiker sollten vorsichtig im Umgang mit Zimt und Zimtprodukten umgehen.

*Hinweis: Der Begriff Flip Flop ist seit 1997 ein geschützter Markenname. Aus diesem Grund haben wir unsere Flip Flops in Zehentrenner umbenannt.

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