Vielleicht geht es Ihnen ja auch so: Am 31.12. um Mitternacht ertappen wir uns dabei, uns mit guten Vorsätzen in die eigene Tasche zu lügen.

Mit dem Rauchen aufhören, abnehmen, mehr Zeit für Freunde und Familie, beruflich durchstarten, sparen, mehr Sport treiben. Vorsätze wie diese stehen jedes Jahr ganz oben auf den Silvester-Hitlisten. Aber warum nehmen wir uns Dinge wie diese eigentlich immer erst zum Jahreswechsel vor? Ganz nüchtern betrachtet sollte man doch dann etwas ändern, wenn es einem bewusst wird, dass etwas geändert werden muss.

Vermutlich ist es die Redensart „Neues Jahr, neues Glück“, die uns diese sinnbildliche Grenze ziehen lässt. Und es ist ja auch so schön bequem, die doch oft mit Unannehmlichkeiten, Einschränkungen oder gar Überwindung behafteten Vorsätze soweit wie möglich vor sich herzuschieben. Bis eben genau zum 31.12. Das Jahresende bedeutet dann auch das Ende der mentalen Umgehungsstraße. Der innere Schweinehund wird an die Leine genommen. Noch ein kräftiger Zug zum „Prosit Neujahr“, dann ist Schluss, frei nach dem Motto ein Berliner geht noch, dann wird abgenommen. Vermutlich hat jeder schon einmal versucht, diesen Weg der Veränderung einzuschlagen. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.

Aber mal im Ernst: Warum so lange warten? Sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst. Das Hinauszögern hat immer mit der Angst des Scheiterns zu tun. Das Datum 01.01. scheint so etwas wie eine Reißleine darzustellen.

Dieser Artikel soll aber keinesfalls eine Demotivation für gute Vorsätze sein – im Gegenteil! Nutzen Sie den Brauch zum Jahreswechsel, es ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Aber vergessen Sie im Folgejahr nicht, dass Veränderungen auch zeitnah passieren können. Mit dem Rauchen aufhören, weil zum Beispiel Nachwuchs kommt, ist eine viel stärkere Leistung, als zu warten, bis das Jahr vorbei ist. Mehr Bewegung und Sport zu treiben, weil die Hose langsam kneift, ist besser, als zu warten, bis der Anzug an Silvester nicht mehr passt. Und mehr Zeit für Freunde und Familie sollte grundsätzlich ganzjährig gelten. Wer will schon ein ganzes Jahr auf positive Gesellschaft verzichten? Wer garantiert einem denn, dass Freunde und Familie so viel Geduld aufbringen, bis zum Jahresende zu warten?

Wenn man sich seinen alltäglich aufkommenden Versuchungen ab und an mal stellt, sich auch mal selbst hinterfragt, ob all das, was man so macht und anstellt, richtig für sich und seine Umgebung ist und vielleicht das ein oder andere auch mal wagt zu verändern oder zu optimieren, so ist das Jahr am Ende gefühlt vielleicht viel länger, da man nicht am 31.12. die ganze Zeit an seine bevorstehenden Versprechen denken muss, sondern stolz und zufrieden auf ein gutes Jahr zurückblicken kann. Und ganz nebenbei: Die Silvesterfotos schaut man sich auch viel lieber an, wenn statt Sorgenfalten ein Lächeln zu sehen ist.

In diesem Sinne: Spinnrad® wünscht Ihnen für das Jahr 2017 all das, was Sie schaffen möchten!

Schlagworte: Silvester, Winter

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