von Ann-Kathrin Drexler

Ach ja, dieses „herrliche“ Hamburger Schiet-Wetter…alles grau in grau. Sprühregen von oben, unten und horizontal. Und dazu noch kalt. Nun ja, ich muss gestehen ich brauchte einen kleinen Stimmungsaufheller. Also war ich shoppen, um mir etwas zu gönnen. Das soll ja ein weiteres Heilmittel bei Herbst-Verstimmung sein – abgesehen natürlich von der „Anti-Herbst-Blues-Creme“ aus unserem vorletzten Beitrag. 😉 Ich komme gerade vom Shopping wieder zur Tür herein und bin seit heute also bestens vorbereitet auf den Winter; denn ich habe richtig schöne, warme Stiefel ergattert. Die Kälte kann demnach kommen.
Was hatte die Verkäuferin mir auch noch dringendst ans Herz gelegt? Ach ja…ich soll meine neue Errungenschaft unbedingt imprägnieren. Das mach ich doch am Besten gleich mal.

Wussten Sie eigentlich, dass klassische Imprägniermittel aus Paraffinen und Silikonen bestehen? Deswegen perlt Feuchtigkeit und Matsch so schön ab, an meinen neuen Stiefeln. Wie eine zweite Haut. Das Schiet-Wetter kann ihnen nichts mehr anhaben.

Dass konventionelle Cremes auch die Inhaltsstoffe Paraffin und Silikone verwenden, ist Ihnen vielleicht bekannt. Doch immer häufiger ist auf den Pflegeprodukten darauf hingewiesen, dass auf diese verzichtet wurde. Leuchtet ja auch sofort ein. Ich will meine Haut ja nicht imprägnieren und mit einer „zweiten Haut“ wie eine undurchlässige Folie abriegeln. Meine Haut soll doch meinen Feuchtigkeitshaushalt regulieren und möglichst viel der guten Pflegestoffe aufnehmen, die ich ihr zuführe, oder?

Die Einsatzgründe der Industrie für die Übeltäter sind schnell zusammengefasst. Neben Wasser sind Paraffine und Silikone die preiswertesten Komponenten in Hautpflegeprodukten. Zudem haben sie eine gute Verträglichkeit, was aber bitte nicht mit Pflegewirkung zu verwechseln ist! Außerdem sind diese Rohstoffe kontinuierlich verfügbar, unabhängig von der Ernte (wie z.B. bei Pflanzenölen) und nahezu ewig haltbar.

Die Folgen für unsere Haut sind allerdings sehr bedenklich. Das Paraffin legt sich als undurchdringbarer Film auf die Hornschicht, was zunächst zu einem Hitzestau führt. Das verdunstete Wasser des Körpers kann nun die Hornschicht durch den „Paraffin-Film“ nicht verlassen und verbleibt an den obersten „toten“ Hornzellen hängen. Diese quellen auf wie ein Schwamm und „schwupps“ haben sie den Eindruck Ihre Haut sei prall und gestrafft. Aber leider trügt der Eindruck! Das ist mehr Schein als Sein.

Die Wahrheit ist, dass Ihre tieferen Hautschichten die Stoffwechseltätigkeit verlernen, wodurch Ihre Haut auf Dauer schlaff wirkt und anfälliger gegen Umwelteinflüsse wird. Auch der Säureschutzmantel Ihrer Haut zieht sich auf Dauer zurück. Diesen nach Absetzen eines konventionellen Produktes wieder aufzubauen ist harte Arbeit und kann extrem lange dauern.

So ein „Entzug“ ist wahrlich kein Spaß. Denn der Verzicht von Paraffin und Silikon hat ein Aufbrechen des Fettfilms zur Folge, wodurch schlagartig die angesammelte Feuchtigkeit in die Freiheit entlassen wird. Die darunter liegenden erschlafften, untrainierten Hautzellen reagieren nun aber träge und regulieren den Feuchtigkeitsgehalt Ihrer Haut nur sehr langsam. Sie wirkt fahl und schlaff. Da ist die Verlockung doch wieder das herkömmliche Produkt anzuwenden groß. Verständlich!

Nee, nee! Wollen Sie nicht auch lieber die „wahre“, gesunde Schönheit anstreben und weder Ihrer Haut, noch sich selbst oder irgendjemandem falsche Tatsachen vorgaukeln? Wir wollen doch unsere Haut pflegen, damit sie langfristig gesund bleibt und gut aussieht.

Ja, ich weiß…Sie ahnen es schon. An dieser Stelle zaubere ich wieder das „Wundermittel“ Cremaba hervor. Diese völlig neutrale, den Hautlipiden ähnliche Cremegrundlage schafft es, ohne die Haut in irgendeiner Form zu belasten, sich mit dem natürlichen Hautfett zu verbinden und Wirkstoffe optimal freizugeben. Und das ohne Paraffine und Silikone. Versprochen.

Also lassen Sie doch die Paraffine und Silikone als Imprägnierung auf Ihren Winterschuhen und nutzen Sie für Ihre Haut lieber Cremaba. So sind beide bestens gegen das Winterwetter geschützt und bereiten Ihnen langfristig Freude.

Schreiben Sie mir doch gerne auch Ihre Erfahrungen – aber nicht nur die von Ihren neuen Schuhen 😉