Hyaluronsäure

Hyaluronsäure wird biotechnologisch aus der Zellmembran von Mikroorganismen hergestellt. Die Säure besteht aus einer Kette von Zuckermolekülen.
Hyaluron hat die bedeutende Eigenschaft große Mengen von Wasser zu binden. Ein Molekül kann dabei rund 6.000-mal mehr Wasser binden, als es selbst wiegt.
Die Spinnrad Hyaluronsäure ist ein hochmolekulares Natriumsalz der Hyaluronsäure (1 – 1,5 Mio Da),welches ein feines, weißes kristallines Pulver ist.
Diese Qualität hat einen bemerkenswerten Einfluss auf den Feuchtigkeitsgehalt und die Elastizität der Haut. Die Haut bindet Feuchtigkeit, ihre Elastizität und Spannkraft werden bewahrt.
Cremes oder Gele mit hochmolekularer Hyaluronsäure bilden einen flexiblen Film auf der Haut, der den Wasserverlust verhindert und somit kleine Fältchen aufpolstert.
Speziell Anti-Aging Produkte und Emulsionen für trockene, feuchtigkeitsarme und empfindliche Haut profitieren von den überzeugenden Wirkeigenschaften.
Augengele und Cremes, die Hyaluronsäure enthalten, bewirken einen strahlenden Blick und „Hallo-wach“-Effekt.
Ihre optimale Wirksamkeit entfaltet Hyaluronsäure in wasserreichen Gelen und O/W Emulsionen. Kombiniert mit weiteren feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen kann sie auch barrieregestörte Haut wieder regenerieren.
Verwendung:
Hyaluronsäure muss vor der Weiterverarbeitung in etwas destilliertem/abgekochten Wasser, Blütenwasser oder Alkohol vorgelöst werden. Da es zur Klümpchenbildung neigt, empfiehlt es sich, die Hyaluronlösung einige Zeit, gerne auch über Nacht, stehen zu lassen.
Alternativ kann das Pulver auch direkt in die heiße oder handwarme Wasserphase für eine Emulsion mit einem Milchaufschäumer eingerührt werden.
Einsatzkonzentration
0,1-0,5 %.
Empfehlung: bei 50 ml Endprodukt eine Messerspitze Hyaluronsäure.