Johanniskrautöl

Johanniskrautöl wird durch Mazeration der frischen Blüten in einem fetten Trägeröl, in unserem Fall Erdnussöl, gewonnen.
Es entsteht ein Wirkstofföl, dessen Hauptwirkstoff Hypericin auch für dessen leuchtend-rote Farbe zuständig ist und die fettlöslichen Blütenbestandteile enthält. 
Es wird auch „Rotöl“ oder „Wundkraut“ genannt .
Bekannt geworden ist das Johanniskrautöl wegen seiner durchblutungsfördernden, regenerierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Es eignet sich hervorragend zum Schutz und zur Pflege von stark beanspruchter, spröder und rissiger Haut. Trockene, juckende Hautpartien werden geglättet und die natürliche Geschmeidigkeit wieder zurück erlangt. Das Hautbild wird verfeinert und erhält seine natürliche Geschmeidigkeit zurück. Es wirkt leicht straffend und ist für eine Vielzahl von Pflegeprodukten gut geeignet.
Auch verhilft es zur Linderung von Blutergüssen, Quetschungen und nach einem Sonnenbrand. Aber auch schlecht heilende Wunden wie Ekzeme oder Dermatosen profitieren von den Wirkeigenschaften des Johanniskrautöls.
 
Bei Muskelverspannungen kann es auch als Massageöl verwendet werden. Johanniskraut-Öl lässt sich sehr gut mit etherischen Ölen und Pflanzen-Ölen mischen.
Da Johanniskrautöl  die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht, sollte nach der Anwendung  mit diesem Öl auf Sonnenbäder und Solarium verzichtet werden.
Verwendung:
Erwärmen Sie das Johanniskrautl als Teil der Fettphase mit weiteren Bestandteilen oder pur als Massageöl.
Einsatzkonzentration: pur, oder 3 -10 %.