Eine haarige Angelegenheit – der Waschgang für unsere Haare

Egal, welches Haar Ihren Kopf schmückt, beim Haare waschen hat jeder seine ganz speziellen Vorlieben.

Und auch, wenn sich der Mythos schon lange hartnäckig hält: Tägliches Haarewaschen ist nicht schädlich, dennoch sollten Sie einige Tipps beachten, damit Ihr Haar lange geschmeidig bleibt.

Viele Shampoos sind heute darauf ausgelegt, die Haare mehrmals die Woche zu reinigen. Die wichtigste Aufgabe eines Shampoos ist dabei, den überschüssigen Talg sowie Schweiß und Schmutz zu entfernen, damit das Haar vom Ballast befreit wird. Gleichzeitig wird aber durch Zusätze in Haarshampoos auch die Haaroberfläche gestärkt, so dass zum Beispiel glanzloses Haar wieder neue Stärke oder kraftloses Haar neuen Schwung erhält.

Ähnlich wie bei den Haartypen ist auch hier der Querschnitt des Haares dafür verantwortlich, wie schnell der Talg von den Haarwurzeln bis zu den Spitzen gelangt, sprich, wie schnell das Haar fettig wird. Menschen mit glatten, feinen Haaren sind dabei schneller betroffen als Menschen mit braunen Locken.
Folgendes sollte bei der Haarwäsche beachtet werden:

•    Wenn das Haar nicht fettig ist, schlecht riecht oder sich nicht 
allzu stumpf anfühlt, muss es auch nicht gewaschen werden.
•    Achten Sie bei der Auswahl der Rohstoffe oder beim Shampoo 
auf Ihren Haartypen.
•    Bürsten Sie vor der Wäsche etwaige Haarsprayreste oder ähnliches aus.
•    Verteilen Sie das Shampoo am Ansatz und lassen Sie es an den Haaren herunterlaufen, so sind Ihre Haare optimal gereinigt, 
    ohne die anfälligen Spitzen zu sehr zu strapazieren.
•    Lassen Sie Ihre Haare am besten an der Luft trocknen. Sollten Sie einen Fön benutzen, wählen Sie nicht die heißeste Stufe 
aus.

Soviel zum theoretischen Teil: Nun folgt ein speziell für Sie entwickeltes Rezept für Ihre tägliche Haarpflege.

Festes Shampoo für jeden Tag

Herstellmenge pro Rezept ca. 65 g

•    Für zwei Stück Haarseife

Rohstoffe
Lathanol SLSA  |  25 g
Maisstärke  |  25 g
Sheabutter  |  6 g
Brokkolisamenöl  |  6 g
Etherisches Öl 
Rosmarin  |  5 – 7 Tropfen

Zubereitung
1.    Wiegen Sie das Lathanol vorsichtig, ohne das es staubt, in einem Becherglas ab. Das Pulver sollte nicht eingeatmet 
werden. Sie können zum Beispiel einen Mundschutz anlegen.
2.    Geben Sie die abgewogene Maisstärke hinzu und vermengen 
Sie beides gut miteinander.
3.    Erwärmen Sie in einem weiteren Becherglas die abgewogene 
Sheabutter zusammen mit der benötigten Menge Brokkolisamenöl, bis die Sheabutter geschmolzen ist. Geben Sie 
anschließend das etherische Öl Rosmarin dazu.

4.    Gießen Sie das Öl-Gemisch in das Pulver und verkneten Sie 
es gut miteinander. Sie können die Masse auch in eine größere Schüssel umfüllen, wenn es sich dort besser kneten lässt.
5.    Wenn die Masse genug Festigkeit bekommen hat, formen Sie 
diese in zwei gleich große Stücke. Je flacher Sie die Stücke formen, desto schneller sind sie einsatzbereit.
Tipp: Lassen Sie die beiden festen Shampoos für einen Tag durchtrocknen. Sie können sie pur auftragen, aber auch in einem kleinen Seifensäckchen.

Weitere Rezepte finden Sie unter www.spinnrad-rezeptwelt.de

Welche Rohstoffe sonst noch wertvoll für Ihre Haare sind, verraten wir Ihnen hier:

Weizen Mikroprotein

•    Stärkt das Haar von Innen heraus
•    Repariert Haarschäden effektiv
•    Kann Haarbruch reduzieren  

Plantessenz

•    Lösung aus sechs verschiedenen 
Kräuterextrakten
•    Fördert die Durchblutung der Kopfhaut
•    Besonders wirksam bei empfindlicher, 
gereizter und juckender Kopfhaut

Nuratin P

•    Repariert strukturgeschädigtes Haar
•    Verbessert die Kämmbarkeit
•    Gibt dem Haar seinen Glanz zurück

Pirocton Olamin

•    Geeignet als Anti-Schuppen Wirkstoff
•    Besitzt eine fungizide und antibakterielle Wirkung, 
die unter anderem Juckreiz verhindert
•    Löst Hautfett und Schuppen und 
verringert neue Zellteilungsaktivitäten