Fragen unserer Kunden

Wie viel kostet die Herstellung von selbstgemachtem Joghurt?
Beim Thema selbstgemachter Joghurt stellt sich immer wieder die Frage, ob die eigene Herstellung nicht nur qualitativ hochwertiger und gesünder, sondern auch günstiger als der Kauf von herkömmlichen Produkten ist. Die Antwort lautet: In erster Linie kommt es dabei auf den Gesamtverbrauch, die Milchsorte und die Menge an, wie viel Joghurt regelmäßig verzehrt wird.

Einige Hersteller von Joghurtkulturen werben explizit damit, wie viele Liter Joghurt mit nur einem Beutel Kulturen hergestellt werden können. Diese Aussage klingt erst einmal attraktiv und punktet mit dem Argument preisbewusst. Was dabei jedoch nicht berücksichtigt wird und mindestens genauso entscheidend wie der Preis sein sollte, ist die Gelingsicherheit, gleichbleibende Qualität oder  auch die Mindesthaltbarkeit des Produktes. Hierzu finden sich oftmals keine Hinweise.

Der Herstellungsprozess von selbstgemachtem Joghurt mit gängigen Kulturen läuft in der Regel so ab, dass der Rest eines selbstgemachten Joghurts (ca. 100 bis 150 Gramm) aufgehoben werden muss, um mit diesem nach Zugabe von frischer Milch und acht Stunden Reifungszeit einen neuen Joghurt herzustellen. Diese Herstellungsart ist jedoch bedenklich, denn wer garantiert dabei ein passendes Bakterienlevel, das immer noch gut und ideal für den Menschen und seine Darmflora ist? Außerdem spielen hygienische Faktoren eine wichtige Rolle, so etwa ob mit sterilem Löffel unter schutzatmosphärischen Bedingungen der Joghurt entnommen wurde, sodass eine weitere Verkeimung durch Faktoren wie Umgebungsluft, Haut und Atmung des Menschen verhindert werden konnte? In der Praxis ist das kaum umsetzbar.

Auch bei der Verwendung von hochwertigen Joghurtkulturen und Milch, kann die Qualität des Joghurts bei dieser Herstellungsform nur für den ersten Ansatz garantiert werden. Alle weiteren Ansätze sind mit dem Ursprungsprodukt nur bedingt vergleichbar und demzufolge auch nur bedingt ratsam. Unsere klare Empfehlung ist es deshalb, immer frische Joghurtkulturen zu verwenden. Ein selbstgemachter Joghurt, der nicht nur einmalig schmackhaft, sondern auch noch ganzheitlich gesundheitsfördernd wirkt, sollte es Wert sein, nicht überstrapaziert zu werden. Zumal die Gelingsicherheit, die Konsistenz und der hohe Anteil unserer L+-Milchsäurekulturen bei einer Vervielfältigung des Produktes nicht mehr garantiert werden kann.

Fest steht: Ein selbstgemachter Joghurt ist mit einem gekauftem oder gestrecktem Joghurt nicht vergleichbar. Bei der Entscheidung dafür sollten deshalb auch andere Faktoren als der Preis berücksichtigt werden. In diesem Sinne: Lassen Sie es sich und Ihrer Gesundheit gut gehen. Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!

Warum sind Spinnrad® Joghurtkulturen im Alubeutel verpackt?
Die Frage, warum unsere Joghurt-,Quark- und Kefir-Kulturen in einem Alu-Verbundbeutel eingeschweißt sind, beschäftigt immer wieder unsere Kunden. In Zeiten wo Begriffe wie zero waste und die Forderung von weniger Plastikmüll immer lauter werden, ist dies ja auch verständlich. Allerdings ist eine umweltgerechter erscheinende Verpackung, beispielsweise in Papiertüten oder ähnlichem, nicht für alle Produktarten geeignet.

Bei den Spinnrad® Milchsäurebakterien handelt es sich zwar um gefriergetrocknete, aber durchaus empfindliche Organismen, die durch die Zufuhr von Sauerstoff und bei entsprechenden Temperaturen aktiviert werden. Zwar ist dieser Vorgang bei der Joghurtherstellung erwünscht, nicht aber schon vorab in der Verpackung. Durch äußere Einflüsse wie Luftfeuchtigkeit würden die Kulturen bereits vor dem Herstellungsprozess des gewünschten Produktes anfangen zu reagieren – was bedeuten würde, dass die Kulturen bereits Ihre Wirksamkeit verbraucht haben, bevor sie es sollten. Die für die Joghurtherstellung verwendete Milch oder die gewünschte pflanzliche Alternative würde damit ebenfalls umsonst verbraucht werden, weil die Kulturen sie nicht mehr zum gewünschten Endprodukt fermentieren könnten.

Achten Sie deshalb immer auf die Farbe der Milchsäurekulturen: Zart bis kräftig rosa bedeutet eine einwandfreie und nutzbare Qualität. Gelbliche oder gar bräunliche Verfärbungen lassen auf eine „verbrauchte“ Kultur schließen, die auf eine beschädigte Verpackung zurückzuführen sein könnte. Diese Kulturen sind nicht mehr verwendbar.

Eine Kühlung der noch verschlossenen Beutel ist entgegen der allgemeinen Erwartung nicht notwendig. Selbst nachweislich mehrere Wochen andauernde Postwege zu exotischen Zielen wie den Philippinen haben noch zu einem perfekten Joghurtgenuss geführt. Dieses Beispiel zeigt also, dass eine entsprechende Verpackung den Unterschied macht. Wird ein Beutel nicht mit einem Mal aufgebraucht, sollte dieser gut verschlossen im Gefrierfach aufbewahrt werden. So bleiben die Kulturen inaktiv und für den nächsten Einsatz verwendbar.

Spinnrad® steht neben dem Umweltaspekt auch für eine Gelingsicherheit seiner Produkte und hat sich aus diesem Grund für die Verpackung der Joghurtkulturen in Alu-Verbundbeuteln entschieden. Durch Ihre Entscheidung für die eigene Joghurtherstellung leisten sie jedoch bereits einen Beitrag zu einer umweltbewussten Lebensform, weil sie durch den Verzicht auf in Plastikbehältern abgepackte Fertigjoghurts eine aktive Müllvermeidung betreiben.

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