Lecker & bekömmlich – Joghurt aus Pflanzendrinks

Ob Vegetarier, Pflanzenmilchliebhaber oder aus Unverträglichkeit –
aufgrund verschiedenster Gründe verzichten immer mehr Menschen auf Kuhmilchprodukte. Das muss jedoch keinen Verzicht auf einen leckeren Joghurt am Morgen oder Zwischendurch bedeuten, schon gar nicht auf einen Selbstgemachten. Denn auch Ihr Lieblingspflanzendrink bietet viele Einsatzmöglichkeiten, mit denen sich schmackhafte Joghurtalternativen herstellen lassen.

Pflanzendrinks gelten als besonders bekömmlich und sind eine ideale Quelle für gesunde Fettsäuren und Proteine. Ein selbst hergestellter vegetarischer Pflanzenjoghurt kommt im Gegensatz zu den meisten gekauften pflanzlichen Alternativen aus dem Bio- oder Supermarkt ganz ohne Zucker, Aromen, Säureregulatoren oder Antioxidationsmitteln aus. Ebenso enthält er L+ Milchsäurebakterien, die zur Erhaltung eines gesunden Darmhaushaltes beitragen.

Die Auswahl an Milchalternativprodukten ist mittlerweile groß. Welche sich davon gut für die Herstellung von selbstgemachtem Joghurt eignen, haben wir in unserer Rührküche ausgiebig getestet. Pflanzendrinks aus Soja, Mandel, Lupine, Hanf, Cashew oder Haselnuss lassen sich problemlos einsetzen und stellten in unseren Testläufen viele Geschmäcker zufrieden. Mit dem Joghurt-, Quark- & Co. Bereiter haben Sie auch das perfekte Küchengerät für den Fermentationsprozess parat. Nach wenigen Handgriffen haben Sie nach acht Stunden Fermentationszeit einen cremig-frischen Joghurt hergestellt. Angereichert mit der BIO 6-Korn Amaranth Plus Getreidemischung in Form von Flocken oder Schrot erleben Sie mit den pflanzlichen Joghurtalternativen einen vitalen Start in den Tag.
Probieren Sie es doch einfach mal aus!

Die Kultur macht’s

Bei der Herstellung von Joghurt entsteht die wertvolle Milchsäure.
Zusätzlich verketten sich Eiweißbestandteile, die sogenannten Kaseine, und verdicken das Molkeprodukt. Joghurt benötigt sowohl Kohlenhydrate als auch Eiweiß, damit eine Gerinnung entsteht. Von den gängigen Pflanzenmilchprodukten enthalten Sojadrinks die mindestens benötigten 3 g Eiweiß in 100 g Flüssigkeit. Weitere Pflanzendrinks wie Mandel, Cashew, Kokos oder Lupine, enthalten weniger Kaseine und benötigen zusätzliche Unterstützung, damit der Joghurt nach der Fermentation auch die Konsistenz eines solchen hat. Ohne den Zusatz von Hilfsmitteln wie dem BIO KaMa Stärke-Duo würde der Joghurt flüssig bleiben. Was es damit auf sich hat, erklären wir Ihnen auf den folgenden Seiten.

Dennoch kann ohne eine wichtige Zutat, nämlich 1 Gramm LaBiDa L+ Joghurtkulturen, kein Joghurt entstehen –  sei es aus Kuhmilch oder Pflanzendrink. Diese sehr hochwertige Mikroorganismenkultur macht den Joghurt erst zu dem, was er ist: ein probiotisches Lebensmittel mit einer hohen Konzentration an rechtsdrehenden Milchsäurebakterien, welche die Sanierung und den Aufbau der Darmflora begünstigen – und Sie nachweislich mit mehr Wohlbefinden, sowie einem schönen Hautbild belohnen. Dank dieser Kulturen entsteht ein besonders bekömmlicher und leicht zu verdauender Pflanzenjoghurt. Die gefriergetrockneten Kulturen werden übrigens vor der Anwendung gut vermahlen, bevor sie mit dem Pflanzendrink vermischt werden, damit sie sich optimal in dem Drink verteilen können.

Nachdem wir eine große Auswahl an Pflanzendrinks für die Herstellung von selbstgemachtem Joghurt getestet haben, empfehlen wir Ihnen die folgenden Sorten: Hanf, Lupine, Cashew, Mandel, Haselnuss sowie Kokosmilch. Ebenso gelingt die Herstellung mit Sojadrink, ohne Kalziumzusatz. Hier können Sie bei der Herstellung sogar auf BIO KaMa verzichten, da die Eiweißmenge für die Fermentation ausreichend ist.