Auch wenn es draußen teilweise noch angenehm erscheint, spüren wir schon jetzt, dass die Tage kürzer werden, die Temperaturen abnehmen und die Zeit im Freien weniger wird. Doch so lange wie wir jedes Jahr auf den Sommer warten, umso überraschter sind wir in der Regel, dass eben diese so lang ersehnte Zeit von heute auf morgen schon wieder vergangen zu sein scheint.

Damit uns der Abschied vom Sommer nicht zu schwer fällt und wir die neue Jahreszeit freudig begrüßen können, kann es hilfreich sein, frühzeitig ein paar Vorbereitungen für die Auto- und Gartenpflege in der kühleren Zeit zu treffen. Nutzen Sie diesen Artikel doch einfach dazu, schon jetzt planen zu können, wie lange sich die manchmal mehr, manchmal weniger beliebten Arbeiten herauszögern lassen.

Auch wenn uns zum Redaktionsschluss für die Herbstausgabe unserer Kundenzeitschrift Spinnrad® – gut für mich! noch keine verlässliche Wettervorhersage für die kommenden drei Monate vorlag, müssen wir uns – wie jedes Jahr – auf zunehmende Kälte und Feuchtigkeit einstellen. Daher sollten Sie die letzten Sonnenstunden nutzen, um Ihren Garten oder Balkon und auch Ihre Fahrzeuge auf den Herbst vorzubereiten.

Einige der nachfolgenden Punkte können eine kleine Hilfestellung geben:

  • Sofern Gartenmöbel aus Holz vorhanden sind, sollten diese vor der Winterpause gründlich gereinigt werden. Hierfür reicht in der Regel ein mildes Seifenwasser aus. Bei hartnäckigen Verschmutzungen wie Vogelkot oder Rost sollte mit feinem Schleifpapier vorgearbeitet werden. Eine anschließende Ölung oder Lasur kann vor den nächsten Witterungseinflüssen gut einziehen und lässt die Möbel zum Frühjahr gleich wieder gut gepflegt aussehen. Einige widerstandsfähige Holzarten können den Winter auch im Freien verbringen, trotzdem empfiehlt sich eine Einlagerung über Winter, damit die Lebensdauer und das Ansehen dauerhafter ausfallen.

AUßERDEM GIBT ES FOLGENDES ZU BEACHTEN:

  • Kunststoffmöbel sollten ebenfalls gut gereinigt und anschließend getrocknet werden. Hier gilt auch (wie bei den Holzvarianten): Je hochwertiger der Kunststoff, umso eher kann im Freien überwintert werden. Die Einlagerung schützt aber auch hier vor zu viel UV-Licht und Frost.
  • Bei den Pflanzen sollte man sich im Klaren darüber sein, welche zurück geschnitten werden müssen oder gar aus dem Boden entfernt werden sollten. Winterharte Pflanzen werden in der Regel nur zurück geschnitten, damit sie im nächsten Frühjahr wieder in voller Pracht er-blühen. Frostempfindliche Pflanzen wie Rosen sollten recht-zeitig eingepackt und geschützt werden. Obstbäume freuen sich über einen Weißanstrich, um auch hier vor großen Temperaturschwankungen und dadurch entstehende Risse in der Rinde geschützt zu sein.
  • Ein letztes Mal vor dem ersten Frost wird der Rasen gemäht und anschließend der Rasenmäher etwas gründlicher gesäubert, bevor er Winterschlaf halten darf.
  • Dachrinnen und Bodenabläufe sollten noch einmal gründlich gereinigt werden, um den Herbst- und Winterwitterungen ihre volle Wirksamkeit entgegen stellen zu können.
  • Sofern Außenwasseranschlüsse und Pumpen vorhanden sind, sind diese abzudrehen, um Restwasser in den Leitungen abfließen zu lassen. Hier kann einsetzender Frost zu fatalen Schäden führen. Außenwasseruhren sind meist leicht zu entfernen und können so auch gut geschützt überwintern.
  • Schwimmende Styroporkörper verhindern das Zufrieren von Teichen.
  • Sofern überirdische Wassertanks vorhanden sind, hilft ein langes Kantholz oder ähnliches Treibgut, welches in den Container gesteckt hilft, damit das Wasser nicht gänzlich durchfriert und somit Platz zum Arbeiten hat. Der Tank bleibt somit heil und das kostbar gesammelte Regenwasser muss nicht sinnlos entleert werden.

Da für die kommenden Herbst- und Winterstürme die Mobilität nicht leiden soll, empfehlen wir nach der Gartenarbeit sich auch noch kurz dem eigenen Fahrzeug zu widmen und Folgendes zu überprüfen:

  • Ist das wohlriechende, sommerlich-frische Scheibenwaschwasser auch vor Frost geschützt oder sollte man es mit einem entsprechenden Winterzusatz auffüllen?
  • Türdichtungen werden mit Glycerin oder anderen Stoffen behandelt, so dass auch bei Minus-Temperaturen ein schneller Einstieg ins Auto gewährt bleibt. Wichtig: Den Tankdeckel nicht vergessen. Er taut auch nach Stunden bei kalten Temperaturen nicht von alleine auf.

Und zu guter Letzt überprüfen: Funktioniert die Beleuchtung einwandfrei? Kostenlose Licht-Tests in der freundlichen Werkstatt um die Ecke geben Auskunft darüber.

Haben Sie Anregungen, Tipps und Tricks, wie Sie Herbst und Winter den Kampf ansagen, um auch im nächsten Frühjahr nicht allzu viel Arbeit bei der Saison-Eröffnung zu haben? Lassen Sie uns daran teilhaben und schicken Sie uns gerne Ihre Ideen per Mail mit dem Betreff „Winterfest“ an aktion@spinnrad.de .

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