In Anbetracht von verschiedensten Umwelteinflüssen unterschiedlichster Arten steigt auch das Bedürfnis sich selbst zu pflegen und dabei sorgsam und bewusst mit sich und der Umwelt umzugehen. „Wissen was drin ist“ spielt dabei eine wichtige Rolle.

Wir versuchen Körperpflegeprodukte aufeinander abzustimmen sowie ökologische und nachhaltige Produkte mit einem guten Image zu verwenden, um unseren Körper zu schützen und zu stärken. Bei der Textilpflege sollten wir ähnlich handeln und ganz bewusst die richtigen Waschmittel einsetzen. Unsere Empfehlung ist dabei das Prinzip: So wenig wie möglich Waschmittel für ein bestmögliches Ergebnis.

Doch auch hier lauern zunächst unsichtbare Gefahren. Unterschiedlichste Inhaltsstoffe und entsprechende Zusätze in herkömmlichen Waschmitteln haben mitunter zwar eine gute Wirkung auf die Reinigung des Wäschestücks oder den Duft, können bei sensibler Haut aber zu Reizungen und allergischen Reaktionen führen.

Die Industrie versucht hier zwar Prävention zu betreiben, was genauer betrachtet aber nur heißt, dass Inhaltsstoffe mit einem hohen Sensibilisierungspotenzial nur weit unterhalb von gesetzlich konformen Konzentrationen eingesetzt werden, um ein Reaktionsrisiko zu minimieren. Vermeiden lässt sich dies aber nicht immer. Oftmals sind es doch recht hoch dosierte Duftstoffe, die zu Juckreiz, Rötungen oder Ausschlag führen. Aber auch bestimmte Enzyme und einzelne Inhaltsstoffe (INCI’s) können entsprechende Unverträglichkeiten hervorrufen.

Deshalb empfehlen wir grundsätzlich auf unbeduftete Waschsubstanzen zurückzugreifen. Denn ein Duft ist kein Index für Reinheit. Er ist lediglich ein angenehmes Beiwerk, der uns suggerieren soll, dass das, was da aus der Waschmaschine kommt, auch sicher sauber und hygienisch rein ist. Dabei sind es nahezu geruchsneutrale Inhaltsstoffe, die dafür verantwortlich sind, dass unsere Wäsche sauber und rein wird. Vergleichen Sie das Prinzip zum Beispiel mit herkömmlicher Seife: Ein guter Duft ist zwar angenehm, aber nicht entscheidend bei der Schaumbildung oder Reinigungswirkung.

Ein Problem, das sensible „Duftstoff-Allergiker“ haben, ist die sehr lange Verweildauer von Duftstoffen in den Fasern. Denn durch die industriell hohe Konzentration setzen sich so viele Duftstoffe in die Fasern, dass diese auch nach mehrmaligen Waschgängen ohne Parfümstoffe noch immer erhalten bleiben allergische Reaktionen hervorrufen können.

Waschen Sie deshalb am besten gleich von Anfang an mit unbedufteten Waschmitteln. Und sofern keine Hautirritationen auftreten, können Sie sich später immer noch mit wenigen Tropfen spezieller Waschmittelparfümölen oder selbst kreierten Duftmischungen an eigene Duftnoten herantasten und ihrer Haut die Chance geben, nicht gleich überfordert zu sein. Entsprechende Produkte und auch Rezeptideen für Duftöle für die Wäsche auf Grundlage etherischer Öle oder Parfümöle finden Sie hier: www.spinnrad-rezeptwelt.de oder www.spinnrad.de.