Die warmen Tage stehen vor der Tür und natürlich möchten wir Ihnen auch noch verraten, wie Fettpölsterchen an Bauch, Beinen und Po am Zielführendsten verschwinden. Im vorangegangenen Beitrag „Cellulite – ein natürliches Phänomen“ (siehe Blog oder Zeitung S. 18/19)) haben wir Ihnen bereits erläutert, was Cellulite ist und wie sie entsteht. Hier erfahren Sie nun, wie Sie den unschönen Dellen vorbeugen können und wie sie sich mit ein paar Tipps und Tricks sogar verringern lassen:

Sport

Bewegung, Bewegung, Bewegung – ist und bleibt eines der effektivsten Mittel gegen Cellulite. Um der sogenannten Orangenhaut vorzubeugen, lohnt es sich Fettmasse abzubauen und Muskelmasse aufzubauen. Denn: Die Stoffwechselaktivität der Muskelzellen ist höher als die der Fettzellen. Durch Sport wird dabei insbesondere die Durchblutung angeregt und die Sauerstoffzufuhr gestärkt.

Besonders gut geeignet sind ein gezieltes Muskeltraining und Ausdauersport wie Radfahren, Wandern oder Schwimmen. Für das Muskeltraining haben wir ein paar Übungen für Sie vorbereitet:

Wandsitzen/Wall-Sit:
Sie lehnen sich mit dem Rücken gegen eine Wand und rutschen mit den Beinen nach vorne, bis diese einen rechten Winkel ergeben. Diese Position wird für 30 Sekunden gehalten. Danach gönnen Sie sich eine 15-sekündige Pause und wiederholen danach die Übung.

Körperbereich: Beine
Wiederholungen: 7

Ausfallschritte:
Bei dieser Übung stellen Sie einen Fuß nach vorne und winkeln ihn ab. Das hintere Knie wird fast bis zum Boden gesenkt. Anschließend wiederholen Sie die Übung mit dem anderen Bein.

Körperbereich: Beine/Po
Wiederholungen: 15 x 2 mit 30 Sekunden Pause

Beinsenken:
Legen Sie sich auf den Boden und strecken Sie die Beine nach oben. Dann spannen Sie die Beine an und senken sie Richtung Boden. Kurz vor bevor ihre Beine den Boden berühren, heben Sie die Beine in die Luft. Wiederholen Sie den Vorgang.

Körperbereich: Beine, Po und Bauch
Wiederholungen: 30 x (nach 10 Wiederholungen jeweils eine 15-sekündige Pause)

Ernährung

Natürlich spielt auch die Ernährung eine entscheidende Rolle in der Pflege der anfälligen Hautschichten. Beachten Sie daher folgende Hinweise:
•    Vermeiden Sie stark zuckerhaltige Getränke oder Speisen
•    Verzichten Sie auf eine einseitige Ernährung
•    Entkommen Sie der Versuchung nach besonders fetthaltigen oder salzigen Gerichten
•    Versuchen Sie auf Alkohol zu verzichten
•    Crash-Diäten können das Bindegewebe zusätzlich schwächen und Dellen sichtbar machen

Natürlich gibt es auf der anderen Seite auch Lebensmittel, die sich positiv auf die Haut auswirken können:

•    Wasser  schwemmt Stoffe heraus und lässt Schadstoffe besser ablaufen
•    Grüner Tee  wirkt antioxidativ gegen Schlacke
•    Nüsse  sorgen für eine Zellerneuerung und dem Schutz vorhandener Zellen
•    Frisches Gemüse  hilft dem Körper zu entsäuern
•    Beerenfrüchte  entgiftet den Körper und sorgt für feste, elastische Haut
•    Fisch  Omega-3-Fettsäuren stärken das Bindegewebe

Stoffwechsel anregen

Ein angeregter Stoffwechsel ist bei Cellulite entscheidend. Sie können Massagen mit Rollern oder Massagehandschuhen durchführen, um den Stoffwechsel zu beschleunigen. Auch Zupfmassagen, bei denen Sie an betroffenen Stellen die Haut mit den Fingerspitzen beider Hände anheben, ein wenig drücken und anschließend nach oben ziehen, können helfen.

Eine weitere Möglichkeit Ihre Durchblutung anzukurbeln, sind Wechselduschen. Duschen Sie sich hierzu einfach im Wechsel mit warmem und kaltem Wasser ab. Verwenden Sie anschließend eine besondere Pflege für die Haut. Wir haben für Sie die folgenden effektiven Rezepte kreiert.

Anti-Cellulite Waschgel

• Fördert die Durchblutung
• Hilft bei regelmäßiger Anwendung unschöne Dellen zu minimieren
• Mit Algenöl, Arganöl, Koffein und Weizen-Mikroprotein

ROHSTOFFE

Fettphase

Algenöl  |  5 ml
Arganöl |  12,5 ml
Emulsan II |  5,5 g
Cetylalkohol  |  2 g

Wasserphase

Destilliertes Wasser |  12,5 g/ml
Betain  |  12,5 g

Zusatz- und Wirkstoffe

Koffein |  0,5 g
Aprikosenkerngranulat |  2,5 g

Konservierung

Biogard 221 |  5 Tropfen = 6 Monate Haltbarkeit
Biogard 221 |  10 Tropfen = 12 Monate Haltbarkeit
Etherisches Öl Zypresse |  5 Tropfen
Herstellmenge pro Rezept – ca. 50 ml

ZUBEREITUNG

  1. Die Rohstoffe für die Fettphase abmessen und zusammen in ein feuerfestes Becherglas füllen.
  2. Parallel zur Fettphase, 12,50 ml/g destilliertes Wasser in ein weiteres feuerfestes Becherglas füllen. Geben Sie hier auch das Koffein hinzu.
  3. Stellen Sie beide Bechergläser in einen flachen Topf ins Wasserbad und erhitzen Sie es auf 70° C. Die Rohstoffe der Fettphase dabei vorsichtig umrühren, bis alles geschmolzen ist.
  4. Wenn beide Phasen eine Temperatur von ca. 70° C erreicht haben, den Topf von der Heizquelle nehmen. Das Betain jetzt zur Wasserphase hinzufügen und einschmelzen.
  5. Wenn beide Bechergläser aus dem Wasserbad genommen wurden, die Wasserphase langsam unter Rühren in die Fettphase gießen. Mindestens 5 Minuten kräftig mit einem Spatel oder Glasrührstab verrühren. Bitte haben Sie etwas Geduld und brechen Sie den Rührvorgang nicht zu früh ab!
    Tipp: Hervorragend eignet sich ein Milchaufschäumer, wenn die Wasserphase langsam in die Fettphase gegossen wird. Nach ca. 2 bis 3 Minuten den Milchaufschäumer beiseitelegen und mit einem Glasrührstab oder Spatel solange weiter rühren, bis die so entstandene Emulsion etwa Handwärme von 30° C Grad erreicht hat.
  6. Sobald die Emulsion handwarm ist, werden die Zusatz- und Wirkstoffe langsam unter Rühren eingerührt, bis sich alles vollständig verteilt hat.
  7. Zum Schluss konservieren Sie die Emulsion und füllen diese in eine mit Alkohol gereinigte Flasche. Versehen Sie die Flasche mit einem Etikett, auf dem der Name des Produktes, sowie das Herstellungs- und Haltbarkeitsdatum stehen.

Anti-Cellulite Creme

• Fördert die Durchblutung
• Fördert den Kollagenaufbau
• Hilft bei regelmäßiger Anwendung unschöne Dellen zu minimieren
• Mit Algenöl, Arganöl, Koffein und Weizen-Mikroprotein

ROHSTOFFE

Fettphase

Algenöl |  3,5 ml
Kukuinusöl |  2,0 ml
Traubenkernöl |  1,5 ml
Arganöl  |  1,5 ml
Sheabutter  |  1,0 g
Squalan  |  1,5 ml
Emulsan II |  3,5 g
Jojobaöl kalt  |  1,5 ml
Sanfteen  |  1 g
Cetylalkohol |  0,5 g
Bienenwachs  |  0,25

Wasserphase

Destilliertes Wasser  |  25 g/ml
Glycerin  |  2,5 ml

Zusatz- und Wirkstoffe

Koffein |  1 g
Nuratin P  |  0,5 g
Granatapfelextrakt |  2,5 ml
Papaya Frucht Extrakt |  1,5 ml
Vitamin E natürlich  |  1,5 ml

Konservierung

Biogard 221  |  5 Tropfen = 6 Monate Haltbarkeit
Biogard 221  |  10 Tropfen = 12 Monate Haltbarkeit
Frühlingserwachen |  5 Tropfen nach Wunsch (0,3 ml)
Herstellmenge pro Rezept – ca. 50 ml

ZUBEREITUNG

  1. Die Rohstoffe für die Fettphase außer der Sheabutter abmessen und zusammen in ein feuerfestes Becherglas füllen.
  2. Parallel zur Fettphase, 25 ml/g destilliertes Wasser in ein weiteres feuerfestes Becherglas füllen.
  3. Stellen Sie beide Bechergläser in einen flachen Topf ins Wasserbad und erhitzen Sie es auf 70° C. Die Rohstoffe der Fettphase dabei vorsichtig umrühren, bis alles geschmolzen ist.
  4. Wenn beide Phasen eine Temperatur von ca. 70°C erreicht haben, den Topf von der Heizquelle nehmen. Die Sheabutter jetzt zur Fettphase hinzufügen und einschmelzen.
  5. Wenn beide Bechergläser aus dem Wasserbad genommen wurden, die Wasserphase langsam unter Rühren in die Fettphase gießen. Mindestens 5 Minuten kräftig mit einem Spatel oder Glasrührstab verrühren. Bitte haben Sie etwas Geduld und brechen Sie den Rührvorgang nicht zu früh ab!Tipp: Hervorragend eignet sich ein Milchaufschäumer, wenn die Wasserphase langsam in die Fettphase gegossen wird. Nach ca. 2 bis 3 Minuten den Milchaufschäumer beiseitelegen und mit einem Glasrührstab oder Spatel solange weiter rühren, bis die so entstandene Emulsion etwa Handwärme von 30° C Grad erreicht hat.
  6. Sobald die Emulsion handwarm ist, werden die Zusatz- und Wirkstoffe langsam unter Rühren eingerührt, bis sich alles vollständig verteilt hat. Parfümieren Sie die Creme bei Bedarf.
  7. Zum Schluss konservieren Sie die Emulsion und füllen diese in den vorgesehenen, mit Alkohol gereinigten Cremetiegel. Versehen Sie den Cremetiegel mit einem Etikett, auf dem der Name des Produktes sowie das Herstellungs- und Haltbarkeitsdatum stehen.