So bekommen Sie die Nuss geöffnet

Sägen (Heimwerker-Methode):

Zuerst die Löcher der Kokosnuss einstechen, am besten mit einem Schraubenzieher oder Bohrer. Dann das herauslaufende Kokoswasser ablassen/auffangen und gegebenenfalls anschließend durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter gießen. Danach die Kokosnuss vorsichtig in einen Schraubstock einspannen – Achtung, nicht zu fest, sonst knackt’s – und mit einem feinen Sägeblatt (Metallsäge) langsam und mit wenig Druck vorsichtig in der Mitte durchsägen, bis sich die Nuss öffnet.

Vorteil: sehr saubere Art der Öffnung, die Kokosnussschalen lassen sich danach gut weiterverwenden
Nachteil: etwas zeitaufwändig

Aufschlagen 1 (Profi-Methode):

Sie benötigen dafür einen Hammer oder die breitere Rückseite eines großen Küchenmessers.
Die Kokosnuss mit den Löchern nach oben halten.
Entlang einer gedachte Linie am oberen Drittel der Nuss mit der breiten Rückseite des Messers oder spitzen Seite des Hammers rundum anschlagen. Nach einigen Schlägen bildet sich ein Spannungsriss, der zwischen der äußeren Schale und dem Fruchtfleisch entsteht. Verläuft der Riss ringsherum, kann die äußere Schale abgenommen werden und das Fruchtfleisch angeschnitten werden, so dass das Wasser abgegossen werden kann.

Vorteil: Das Kokoswasser bleibt rein und wird nicht durch vorheriges Anbohren verschmutzt, es wird kein spezielles Werkzeug benötigt
Nachteil: Man hat nur 10 Finger – Vorsicht ist geboten!

Aufschlagen 2 (Holzfäller-Methode):
Zuerst die Löcher der Kokosnuss einstechen, am besten mit einem Schraubenzieher oder Bohrer. Das herauslaufende Kokoswasser ablassen/auffangen und gegebenenfalls anschließend durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter gießen. Dann mit einem Hammer kräftig auf die Nuss schlagen, bis Sie zerspringt.
Tipp: Die Nuss vorher in ein Geschirrtuch einwickeln, damit weniger Dreck entsteht.

Vorteil: schnellste Methode
Nachteil: Verursacht den meisten Dreck und die Stücke sind mitunter recht klein

Bio-Variante:
Man hält sich einen sogenannten Palmendieb oder auch Kokosnussräuber – eine Krebsart der Gattung Landeinsiedlerkrebs. Dieser kann mit seinen Scheren eine Kokosnuss öffnen.

Vorteil: 100% bio, Sie müssten jedoch im Gebiet des Pazifiks oder Indischen Ozeans leben
Nachteil: Palmendiebe lieben Kokosnüsse ebenfalls und werden Ihre Beute sicherlich gut verteidigen

Schlagworte: Kokosnuss